Meniskusverletzung

Ein Meniskus besteht aus Faserknorpel. Es gibt im Knie den Innenmeniskus und den Aussenmeniskus. Die Menisken verringern die Reibung zwischen den aneinandergrenzenden Knorpeln von Oberschenkel und Schienbein, so dass die Roll-Gleit-Bewegung geschmeidiger verläuft. Sie gleichen auch Formunterschiede zwischen den runden Enden des Oberschenkelknochens und dem flachen Plateau des Schienbeinkopfes aus und vergrößern durch ihre Form die Gelenkfläche. Gewicht und Druck werden durch den „Stoßdämpfer Meniskus“ besser verteilt.

Lage der Menisken im Knie

Die Menisken können im Lauf des Lebens degenerieren, ausdünnen und schließlich Risse bilden. Durch Unfälle mit Knieverdrehungen können Menisken auch bei jungen Menschen reissen. Man unterscheiden je nach Rissform Lappenrisse, Radiärrisse, Korbhenkelrisse. Bei letzteren besteht die Gefahr, dass sich der Meniskus im Knie einklemmt, worauf es zu Gelenksblockierungen kommt.

Das Bild zeigt unterschiedliche Formen von Meniskusrissen.
Arten von Meniskusrissen

Je nach Ergebnis der klinischen Meniskustests und Beschwerden wird der Arzt zusätzlich zum herkömmlichen Knieröntgen ein MRT empfehlen. Kommt ein höhergradiger Riss zur Darstellung und passt dieser zu den Beschwerden des Patienten, ist eine Arthroskopie indiziert, bei der der Riss mit winzigen Instrumenten saniert oder entfernt wird.

Etwa 2 bis 6 Wochen nach Arthroskopie und Meniskussanierung ist man wieder einsatzbereit und sportfähig.

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